10.11.2009
Siedle fördert Ingenieurnachwuchs

Siedle unterstützt Zwölftklässler der Robert-Gerwig-Schule, die sich für den Ingenieurberuf interessieren. Denn um herauszufinden, ob ein Beruf der Richtige ist, hilft nur eins: ausprobieren. Genau das ist das Ziel der knapp einjährigen Schüler-Ingenieur-Akademie, einem gemeinsamen Projekt der Hochschule Furtwangen, der Robert-Gerwig-Schule, der Südwestmetall und Siedle.

In diesem Projekt bekommen 14 Zwölftklässler die Gelegenheit, die Ingenieurstätigkeit unter verschiedenen Blickwinkeln kennenzulernen. Sie schnuppern Hochschulluft, lernen die Praxis im Unternehmen kennen und, vor allem: Sie planen und realisieren ein eigenes Produkt – in diesem Fall einen Klingeltongenerator für die eigene Haustür. Klingelt es zuhause an der Tür, ertönt künftig die selbst installierte Wunschmelodie. Und den Schlüsselbund ziert ein individuell gestalteter Anhänger – bei Siedle per CAD konstruiert und auf der Laser-Stanz-Maschine aus aus massivem Messing geschnitten.

Bis zum Projektabschluss Anfang Dezember werden die elf Jungen und drei Mädchen ein umfangreiches Programm absolviert haben, und das außerhalb der regulären Schulzeit. 30 Nachmittage umfasst die Schüler-Ingenieur-Akademie insgesamt, fünf davon gehören der praxisbezogenen Ausbildung bei Siedle. Die Schüler lernen, wie man eine Türsprechanlage programmiert, bekommen Einblicke in CAD-gestützte Konstruktion, Projektmanagement und Kostenplanung und können die Azubis unter vier Augen nach ihren Erfahrungen im Unternehmen befragen.

Die Initiative, die 41. Akademie in Baden-Württemberg nach Furtwangen zu holen, kam von Dekan Robert Hönl von der Hochschule Furtwangen. Unter seiner Regie programmieren die Jugendlichen auch den elektronischen Baustein für ihren persönlichen Klingelton.
© 2017 S. Siedle & Söhne OHG
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