Wer war an der Eingangstür?
Bildspeicher halten Besucher fest


Langfinger scheuen das Licht: In der dunklen Jahreszeit wird fast doppelt so oft eingebrochen wie im Sommer. Weil die Täter oft unerkannt bleiben, wird nur einer von fünf Wohnungseinbrüchen aufgeklärt. Eine Videoüberwachung der Eingangstür kann Abhilfe schaffen – sie hält ungebetene Gäste automatisch im Bild fest, komplett mit Datum und Uhrzeit.

„Viele Einbrecher klingeln erst einmal an der Tür, um herauszufinden, ob jemand zu Hause ist“, bestätigt Hauptkommissar Wilfried Jasper vom Landeskriminalamt Stuttgart. Pech für die Diebe, wenn sie dabei vor einer Videosprechanlage mit Bildspeicher stehen. Deren Türkamera nimmt bei jedem Klingeln automatisch ein Bild auf. Wie ein Anrufbeantworter hält der Bildspeicher fest, wer wann an der Tür geläutet hat. Ist der Speicher voll, wird das jeweils älteste Bild überschrieben.

Besonders clever: Die Comfort-Modelle der Siedle-Videotelefone sind mit einem Einschub für externe Speicherkarten ausgestattet. Dadurch steigt die Kapazität auf maximal 255 Bilder; der serienmäßige interne Speicher fasst 28 Fotos. Außerdem ist es mit der Karte ein Leichtes, die Bilder beispielsweise auf einen PC zu übertragen und dauerhaft zu speichern – oder, im Fall der Fälle, der Polizei zu übergeben. Die von Einbrechern so geschätzte Dunkelheit ist dabei kein Hindernis: Hochwertige Türkameras verfügen über eine eingebaute Beleuchtung, die Spitzenmodelle arbeiten gar mit einer echten Tag-/Nachtumschaltung. Sie schaltet bei Dunkelheit in einen Schwarzweiß-Modus, der die Empfindlichkeit um ein Vielfaches erhöht. So entstehen auch bei schwierigen Lichtverhältnissen klar erkennbare Porträtfotos.

Tipp: Tag-/Nachtumschaltung ist ein dehnbarer Begriff. Achten Sie auf die technischen Daten, die Lichtempfindlichkeit wird in Lux angegeben. Je kleiner der Wert, desto höher die Empfindlichkeit. Die Siedle-Kamera schaltet in einen echten Schwarzweiß-Modus und erreicht damit eine Empfindlichkeit von 0,08 Lux. Das ist um den Faktor 10 besser als bei einer bloßen S/W-Darstellung – die jedoch oftmals ebenfalls als Tag-/Nachtumschaltung bezeichnet wird.

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