Langfingern keine Chance
12.03.2010
Türsprechanlagen sorgen für Sicherheit – sollten aber auch selbst gesichert werden. Ihre hochwertige Technik macht sie für Langfinger attraktiv, wie aktuelle Fälle zeigen. Die Düsseldorfer Polizei etwa meldet eine „neue Masche“: Zwei Übeltäter hatten rund 70 Türsprechanlagen ausgebaut und per Internet meistbietend verkauft. Sie wussten genau, was sie zu tun hatten: Einer der beiden baute in der Nacht die Anlagen aus, die er tagsüber als Elektriker montiert hatte. Auch die Kripo Geldern berichtet von ähnlichen Fällen; dort montierten besonders dreiste Diebe gar die Anlage des Amtsgerichts ab. Die meisten Diebstähle zählt die Polizei jedoch in gepflegten Wohngebieten. Dort haben es die nächtlichen Besucher vor allem auf hochwertige Markengeräte und Modelle mit Videokamera abgesehen. Entsprechend groß sind Schaden und Ärger bei den Bestohlenen. Dabei hätten die meisten Diebstähle so einfach wie wirkungsvoll verhindert werden können.
Siedle empfiehlt, hochwertige Anlagen mit einem Diebstahlschutz-Controller zu sichern. Er steuert über ein elektrisches Signal eine solide mechanische Verriegelung in der Türstation. Der Signalgeber sitzt im Gebäudeinneren, er ist daher von außen nicht manipulierbar. Selbst Experten mit Spezialwerkzeug haben keine Chance, so gesicherte Anlagen zerstörungsfrei zu öffnen. Gerade bei wertvoller Sicherheitstechnik wie Kamera, Code-Schloss oder Fingerprint-Leser schlägt der wirksame Diebstahlschutz vergleichsweise wenig zu Buche. Der Nutzen hingegen ist groß: Gut geschützt können sich die Bewohner beruhigt zurücklehnen – ihre Sicherheitstechnik ist sicher.