Systemdesign
Design-Grundsätze
Grundlage des Systemdesigns ist die Entscheidung, nicht einzelne Produkte herzustellen, sondern ein offenes System. Nach dem Baukastenprinzip fügen sich Module zum System, das System integriert die Module.
Systemdesign stellt sicher, dass jede geforderte Funktion ästhetisch sauber in einem einheitlichen formalen Rahmen verwirklicht werden kann.
Systemdesign ist zeitlos: Nur neue Technologie führt zu neuen Formen. Bloße Produktkosmetik ist schädlich, denn Systemprodukte sind langlebig, und ebenso lange muss ihre Gestaltung gültig bleiben.
Systemdesign ist kein Selbstzweck: Seine konzeptionellen Stärken werden zum Vorteil der Anwender.
Systemdesign reicht über die Produktgestaltung hinaus. Es erfasst, formt und gestaltet das gesamte Unternehmen und überlässt keinen Aspekt des Markenauftritts dem Zufall.

Eberhard Meurer
© 2017 S. Siedle & Söhne OHG
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