Design-Grundsätze
Was Systemdesign ausmacht.
Und wie es zum Erfolgsmodell wird.
Grundlage des Systemdesigns ist die Entscheidung, nicht einzelne Produkte herzustellen, sondern ein offenes System. Nach dem Baukastenprinzip fügen sich Module zum System, das System integriert die Module.
Systemdesign stellt sicher, dass jede geforderte Funktion ästhetisch sauber in einem einheitlichen formalen Rahmen verwirklicht werden kann.
Systemdesign ist zeitlos: Nur neue Technologie führt zu neuen Formen. Bloße Produktkosmetik ist schädlich, denn Systemprodukte sind langlebig, und ebenso lange muss ihre Gestaltung gültig bleiben.
Systemdesign ist kein Selbstzweck: Seine konzeptionellen Stärken werden zum Vorteil der Anwender.
Systemdesign reicht über die Produktgestaltung hinaus. Es erfasst, formt und gestaltet das gesamte Unternehmen und überlässt keinen Aspekt des Markenauftritts dem Zufall.

Eberhard Meurer
Geschäftsleiter Produktdesign und Corporate Design
Bei Siedle hatten der Designer und das Design von Anfang an eine starke Stellung. Die Designabteilung ist direkt der Geschäftsführung unterstellt, ihr Chef Mitglied der Geschäftsleitung. Bei jeder Entscheidung über Produktstrategie und Markenführung spricht er ein gewichtiges Wort mit.
Damit das Design an so zentraler Stelle stehen kann, müssen zwei Voraussetzungen zusammentreffen: Ein Designer, der die Position mit seiner Kompetenz auszufüllen vermag, und ein Unternehmen, das die Bedeutung des Designs erkannt hat und nach dieser Erkenntnis handelt. Ich bin davon überzeugt, dass Siedle diesem Zusammenwirken nicht nur viele Designpreise, sondern auch einen Großteil seines wirtschaftlichen Erfolgs verdankt.

Horst Siedle
Inhaber und Geschäftsführer
© 2011 S. Siedle & Söhne OHG
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