Planung und Installation
Dank der Offenheit des Systems brauchen wir nicht jedes Detail im voraus zu berücksichtigen. Das verringert den Aufwand enorm.
Planung
Siedle Access macht manches einfach überflüssig. Zum Beispiel lange Gespräche mit Kunden, um deren exakten Bedarf zu erfragen. Früher war das notwendig, um Planungsfehler zu vermeiden. Mit Access lautet die Standardantwort auf Kundenwünsche: „ja“. Die Reichweite des Systems entspricht der des Netzwerks – die Grenzen sind sehr weit gesteckt. Das gleiche gilt für die Zahl der Teilnehmer oder die der Eingänge. Sie sind nahezu unbegrenzt und jederzeit erweiterbar, auch nachträglich. Ebenso wenig muss die Gebäudestruktur bis ins Detail bekannt sein, um mit Access planen zu können, denn das System ist skalierbar und flexibel. Selbst wenn sich wesentliche Parameter ändern, beispielsweise die Teilnehmerzahl oder die benötigte Verkehrsleistung, bleibt die Topologie des Access-Systems gleich. Audio, Video, eine Client- Software oder der Anschluss an eine TK-Anlage?
Planen Sie die strukturierte Verkabelung und Netzwerkdosen, der Rest ergibt sich nach Bedarf. Ein Netzwerk ist bereits vorhanden? Hervorragend, in vielen Fällen kann Siedle Access auf bestehende Strukturen aufgesetzt werden.
Welche Qualifikation ist notwendig, um Access planen zu können? Sehr gute Netzwerkkenntnisse – und sehr wenig spezifisches Siedle-Know-how.
Installation
Siedle Access nutzt nicht nur die Protokolle der IP-Welt. Auch die Infrastruktur und das Installationsmaterial bestehen fast ausschließlich aus Standard-Netzwerktechnik. Die einzige Ausnahme ist die Verbindung von Türcontroller und Türstation. Von ihr abgesehen, kann die gesamte Installation mit Netzwerktechnik aufgebaut, geprüft und abgenommen werden, wie sie auch in vielen anderen Anwendungen eingesetzt wird, von der Computerwelt über die Gebäudeautomation bis zur Mediensteuerung. Selbst die Innensprechstellen werden auf handelsübliche Netzwerkdosen installiert. Das bedeutet: Jeder Monteur, der sich mit Netzwerken auskennt, kann auch ein Access-System installieren.
Für die Fälle, in denen die Standardplanung nicht optimal passt, haben wir vorgesorgt: Sitzt die Netzwerkdose wie üblich tief an der Wand, kann eine spezielle Aufputzvariante der Innenstationen per Patchkabel mit ihr verbunden werden. Oder der Kunde entscheidet sich für die elegante Tischversion.
© 2017 S. Siedle & Söhne OHG
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