Siedle Scope FAQ
Häufig gestellte Fragen zur Anwendung und zu den Funktionen von Siedle Scope. Die Themenliste wird kontinuierlich erweitert.
DECT
Rufnummernanzeige
Ladeschale
In-Home-Bus
Video
Display
Sprach- und Ländervarianten
Mobilteil
Amtsgespräch
Türgespräch
TK-Anlage
Anrufbeantworter
Siedle App für In-Home
Repeater
Administration
Updates
Eco-Modus
Wie groß ist die Funkreichweite (im Vergleich zu normalen DECT™-Telefonen)?
Die Reichweite entspricht der anderer DECT™-Telefone: bis zu 300 m im Freien, bis zu 50 m im Gebäude (stark vom Gebäude abhängig).
Werden Gespräche automatisch von einer Scope-Basisstation an eine andere weitergegeben (DECT™-Roaming)?
Nein, ein Mobilteil kann nicht mit mehreren Basisstationen kommunizieren (Roaming mit mehreren Basisstationen nicht möglich). Bei der Konstellation mit einer Basisstation und Repeatern ist Roaming automatisch möglich (Mobilteil sucht das Gerät mit der stärksten DECT™-Verbindung).
Wie viele Mobilteile können an einer Basisstation angemeldet werden?
Es können max. 8 Mobilteile angemeldet werden. Davon maximal 4 GAP-Telefone.
An wie vielen Mobilteilen kann gleichzeitig ein Bild angezeigt werden?
An allen max. 8 Mobilteilen einer Basisstation.
Ist das Bild am Mobilteil sichtbar, auch wenn von einem anderen Mobilteil gesprochen wird?
Beim Türruf erscheint das Bild an allen Mobilteilen. Das gilt auch, wenn mit einem Mobilteil ein Amtsgespräch geführt wird. Wird mit einem Mobilteil eine Sprechverbindung zur Tür aufgebaut, erscheint das Bild nur noch an diesem Mobilteil.
Können während eines Türgesprächs (mit einem Mobilteil) weitere Gespräche mit den anderen Mobilteilen geführt werden?
Ja, sowohl ein Amts- als auch ein Interngespräch, solange DECT™-Kanäle frei sind.
Können auch Mobilteile anderer Hersteller angemeldet werden?
Ja, sofern diese nach dem internationalen GAP-Standard arbeiten. DECT™-GAP (Generic Access Profile) erlaubt die Kommunikation von DECT™-Geräten unterschiedlicher Hersteller untereinander. Es können maximal 4 GAP-Telefone angemeldet werden.
Können Mobilteile an unterschiedlichen Basisstationen angemeldet werden?
Nein, es kann immer nur ein Mobilteil an einer Basis angemeldet werden. Das Mobilteil erkennt zwar mehrere Basisstationen, kann sich aber nur bei einer anmelden und kommunizieren.
DECT
Nach welchem Standard wird die Rufnummernanzeige realisiert?
Internationaler Standard nach FSK (Frequenzumtastung) oder national in einigen Ländern nach DTMF- (SDMF-) Signalen.
DE--------------FSK
DK/NO/SE------DTMF/FSK
AT/CH/IT/ES --FSK
BE/LU----------FSK
FR--------------FSK
NL--------------FSK
GB-------------FSK
Die Basisstation erkennt DTMF und FSK, schaltet deshalb automatisch um.
Rufnummernanzeige
Funktionieren die Tasten der Ladeschale auch ohne Mobilteil?
Nein, die Ladeschale baut keine eigene Funkverbindung auf, ohne Mobilteil sind die Tasten der Ladeschale ohne Funktion.
Sind die Tasten der Ladeschale immer beleuchtet?
Nein, nur wenn das Mobilteil in der Ladeschale steht und die Ladeschale über das Steckernetzteil versorgt wird.
Ladeschale
Können mehrere Scope-Mobilteile parallel in einer Bus-Telefon-Gruppe gerufen werden?
Ja, die Basisstation ist In-Home-Teilnehmer, kann also in eine Gruppe eingebunden werden, auch als Gruppensprecher.

Können mehrere Scope-Basisstationen zusammen mit anderen In-Home-Geräten in einer Gruppe gerufen werden?
Ja. Jede Basisstation ist ein In-Home-Bus-Teilnehmer. In einer solchen Konfiguration ist es vorteilhaft, ein bedrahtetes In-Home-Gerät zum Gruppensprecher zu benennen, da dieser keine Zusatzversorgung benötigt. Scope hat ein Steckernetzteil für die Versorgung der Basisstation, die Energie aus dem Bus reicht für das In-Home-Interface.

Gibt es eine Quittierung (an der Basisstation oder am Mobilteil, optisch oder akustisch) bei Konfiguration per Plug+Play?
Ja, in Form einer LED neben der Programmiertaste für In-Home an der Basisstation. Das Mobilteil ist nicht beteiligt.

Türöffner jederzeit möglich?
Ja, sofern mindestens 1 DECT™-Kanal frei ist.

Können Internrufe an alle Teilnehmer weitergeleitet werden (In-Home, Amt, App)?
Nein, Internrufe können nicht weitergeleitet werden.

Können Türrufe an alle Teilnehmer weitergeleitet werden (In-Home, Festnetz, App)?
Nein, Türrufe können nur an eine im Telefonbuch gespeicherte Nummer in das Fest- oder Mobilfunknetz weitergeleitet werden. Aber im empfohlenen Parallelbetrieb werden sowohl Scope wie die anderen In-Home-Geräte gerufen. Das Gespräch kann mit jedem gerufenen Gerät geführt werden.

Können Türgespräche mit Videobild von Mobilteil zu Mobilteil weitergeleitet werden?
Ja. Eine Gesprächsweiterleitung an ein anderes DECT™-Mobilteil ist möglich.

Rufunterscheidung Amt/Intern/Etage und mehreren Türen?
8 frei zuordenbare Ruftöne: Tür, Intern, Etage, Amt; Unterscheidung verschiedener Türen über Displaytext.

Wie viele Schalt-/Steuerfunktionen sind möglich?
Max. 15 In-Home-Funktionen (entspricht den Comfort-Modellen der stationären Sprechstellen BTC und BFC 850).

Sind manuelle Türanwahl, Türanwahl mit Video (Kameraaufschaltung) und Kamerasequenzen möglich?
Ja.

Kann ein Türruf von einer anderen Basisstation (oder einem anderen In-Home-Gerät) übernommen werden (Pickup-Funktion)?
Ja, der Türruf wird übernommen, indem am übernehmenden Scope die „letzte Tür“ angewählt wird (entspricht „Doppelklick Lichttaste“ an anderen In-Home-Sprechstellen. Diese Funktion muss per BPS freigeschaltet werden.)

Ist das Scope-Adressbuch mit der Bus-Programmier-Software (BPS) auslesbar?
Nein.

Wird das DCA in Verbindung mit Scope noch notwendig?
In der gleichen Wohneinheit nicht.

Können In-Home-Meldungen angezeigt werden?
Nein

Kann man mit der Basisstation einen BVD ansteuern (Bild auf TV)?
Die direkte Ansteuerung durch Scope ist nicht vorgesehen. Wir empfehlen, den BVD von einem parallel betriebenen, drahtgebundenen In-Home-Gerät anzusteuern, um das Türbild auf einem Fernsehgerät anzuzeigen. Die Ansteuerung mit Scope benötigt zusätzliche Komponenten (DCA 650/DCSF 600/BSE 650/BVVU 650).

Kann Scope In-Home-Internrufe von/zu In-Home-Telefonen senden/empfangen?
Ja.

Kann Scope interne Gruppenrufe bzw. Gruppendurchsagen senden/empfangen?
Nicht als Intercom-Funktion. Wenn Scope an eine TK-Anlage angeschlossen ist, kann es als Telefonnebenstelle Gruppenrufe empfangen oder senden, sofern die Anlage diese Funktion unterstützt.

Unterstützt Scope die In-Home-Rückruffunktion/mit Statusanzeige?
Nein.

Wie lange kann eine Verbindung zur Tür maximal aufrecht erhalten werden?
Beendet der Nutzer die Verbindung zur Tür nicht per Taste, wird sie aus Sicherheitsgründen automatisch geschlossen. Im Auslieferungszustand geschieht das nach drei Minuten, der Zeitraum kann zwischen 1 und 10 Minuten programmiert werden (per BPS).
In-Home-Bus
Wie viele Videobilder werden pro Sekunde zum Mobilteil übertragen?
5 Bilder pro Sekunde.
Werden Bilder automatisch gespeichert (Bildspeicher)?
Ja, pro Türruf wird ein Bild abgespeichert.
Ist der Bildspeicher auch mit der App verfügbar?
Ja. Die App greift ebenfalls auf den Bildspeicher zu, der sich zentral in der Basisstation befindet.
Kann das Bildspeicherbild am Mobilteil auch auf das gesamte Display vergrößert werden?
Teilweise. Das Bild kann in der maximalen Breite des Scope-Bildschirms durch das Drücken auf „Vollbild“ angezeigt werden. Das Scope-Display hat ein 3:4 Format, Video jedoch ein 4:3 Format. Darstellung im Querformat und Zoomen sind mit dem Mobilteil nicht möglich.
Ist das Bild am Mobilteil sichtbar, auch wenn von einem anderen Mobilteil gesprochen wird?
Beim Türruf erscheint das Bild an allen Mobilteilen. Das gilt auch, wenn mit einem Mobilteil ein Amtsgespräch geführt wird. Wird mit einem Mobilteil eine Sprechverbindung zur Tür aufgebaut, erscheint das Bild nur noch an diesem Mobilteil.
Video
Was für ein Display wird verwendet?
Ein brillantes, hochauflösendes 5,5 cm TFT-Farbdisplay mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel.
Display
Welche Menü-Sprachen stehen bei den Mobilteilen zur Verfügung?
Es stehen 10 Sprachen zur Verfügung: Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Schwedisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch, Norwegisch und Polnisch.

Dürfen die Scope-Geräte z. B. in Spanien verkauft und vertrieben werden (unabhängig von evtl. fehlenden Sprachvarianten)?
Ja. Die Ländervarianten unterscheiden sich nur in der Basisstation, die an die länderspezifischen Amtsanschlüsse (Stecker und Software) angepasst ist. Die Mobilteile sind EU-weit gleich (Ausnahme: Das SZM 851-0 für GB unterscheidet sich durch das Steckernetzteil).

Sind die Steckernetzteile von Basisstation und Ladeschale identisch bzw. können vertauscht werden?
Die beiliegenden Steckernetzteile sind identisch.
Sprach- und Ländervarianten
Kann ein Adressbuch eines Mobilteils auf ein anderes Mobilteil übernommen werden?
Ja, über die browserbasierte Administration. Bei den Mobilteilen können alle Kontakte von Mobilteil zu Mobilteil kopiert werden.
Ist ein Ex- oder Import von Kontakten über Datenbanken oder Cloud-Dienstleistern möglich?
Nein, das ist aktuell nicht möglich. Wir beobachten den Markt, den Bedarf und die Nachfrage jedoch weiter und werden darauf reagieren. Dank der Update-Möglichkeit kann eine solche Funktion nachgeliefert werden.
Welche Ruftöne können am Mobilteil ausgewählt werden?
Das Scope Mobilteil bietet 8 Ruftöne zur freien Zuordnung folgender Rufe: Türruf, Amtsruf, Internruf, Etagenruf. Es kann nicht unterschieden werden zwischen einem Einzeltürruf und einem Ruf an eine Gruppe.
Wie unterscheidet Scope bei der Eingabe zwischen Kurzwahl, interner Anwahl an einer TK-Anlage und örtlicher Rufnummer?
Eine Kurzwahl wird durch längeres Drücken (3-4 Sekunden) der Zifferntaste ausgelöst. Zwischen interner und externer Anwahl unterscheidet in der Regel eine vorangestellte Kennziffer oder ein vorangestelltes Symbol, bspw. die Raute. Das ist abhängig von der TK-Anlage und deren Einstellung.
Mobilteil
Was geschieht, wenn bei bestehendem Türgespräch ein Amtsruf ankommt?
Der Amtsruf wird in bestehendes Türgespräch eingeblendet, das Türgespräch kann beendet und das Amtsgespräch angenommen werden.
Amtsgespräch
Können während eines Türgesprächs (mit einem Mobilteil) weitere Gespräche mit den anderen Mobilteilen geführt werden?
Ja, sowohl ein Amts- als auch ein Interngespräch (Mobilteil zu Mobilteil), solange DECT™-Kanäle frei sind. Das heißt, je Basis kann ein Türgespräch, ein Amtsgespräch, ein internes geführt werden. Vier Mobilteile können parallel aktiv sein. Beim Einsatz eines Repeaters gilt jedoch die Grenze von maximal zwei Mobilteilen.

Was geschieht, wenn bei bestehendem Amtsgespräch ein Türruf ankommt?
Der Türruf wird in die bestehende Verbindung eingeblendet, das Videobild dargestellt. Türöffnen ist möglich, ohne das Amtsgespräch zu beenden. Soll mit der Tür gesprochen werden, wird das Amtsgespräch geparkt und nach dem Türgespräch weitergeführt.

Wie lange kann eine Verbindung zur Tür maximal aufrecht erhalten werden?
Beendet der Nutzer die Verbindung zur Tür nicht per Taste, wird sie aus Sicherheitsgründen automatisch beendet. Im Auslieferungszustand geschieht das nach drei Minuten, der Zeitraum kann zwischen 1 und 10 Minuten programmiert werden (per BPS).

Kann ein Türruf von einer anderen Basisstation (oder einem anderen In-Home-Gerät) übernommen werden (Pickup-Funktion)?
Ja, der Türruf wird übernommen, indem am übernehmenden Scope die „letzte Tür“ angewählt wird (entspricht „Doppelklick Lichttaste“ an anderen In-Home-Sprechstellen. Diese Funktion muss per BPS freigeschaltet werden.

Kann man einzelne Mobilteile gezielt von der Türstation anrufen?
Bedingt. Wie jede andere In-Home-Sprechstelle kann eine Basisstation gezielt gerufen werden. Standardmäßig empfangen dann alle an der Basisstation angemeldeten Mobilteile den Ruf parallel. Das lässt sich aber auf Wunsch in den Einstellungen einschränken.
Türgespräch
Wie kann ein Türruf sowohl an Scope als auch an Systemtelefonen einer TK-Anlage signalisiert werden?
In diesem Fall wird ein zusätzliches DCA 650 benötigt, das als BT-Gruppe programmiert werden muss.
TK-Anlage
Lässt sich Scope mit einem Anrufbeantworter (AB) betreiben?
Ja, Scope verhält sich dabei wie jedes andere DECT™-Telefon. Es kann parallel zu einem AB am gleichen TAE-Anschluss betrieben werden. Sollen mehrere Scope mit einem AB kombiniert werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
1. Virtuelle Anrufbeantworter, wie sie die meisten Telefon- oder VoIP-Betreiber anbieten. Die Nachrichten werden beim Provider gespeichert und können mit dem Telefon/Scope abgerufen werden. Allerdings verlangen einige Anbieter, darunter die Telekom mit der T-NetBox, eine längere Flash-Zeit von ca. 250 Millisekunden. Die Flashzeit ist entsprechend konfigurierbar. Bitte erfragen Sie beim Provider die erforderliche Flash-Zeit, wenn sie vorhaben, einen virtuellen AB einzusetzen.
2. Externe Anrufbeantworter, z. B. von Tiptel oder Audioline, die gemeinsam mit Scope an eine TK-Anlage angeschlossen sind und als interne Nebenstelle gerufen werden. Die Bedienung vom Telefon/Scope aus entspricht einer Fernabfrage des AB.
3. Sprachboxen z. B. im DSL-Router oder in einer TK-Anlage. Bei einer Fritz!Box zum Beispiel kann der integrierte AB vom Telefon/Scope über „**600“ angerufen werden, bedient wird er über Zifferneingabe.

Werden auf dem Anrufbeantworter eingegangene Nachrichten von Scope signalisiert?
Das hängt ab vom eingesetzten Anrufbeantworter:
1. Virtuelle AB rufen an, wenn Nachrichten vorliegen. Dieser Anruf wird auf dem Bildschirm angezeigt. Ist die Nummer im Telefonbuch abgelegt, auch im Klartext, beispielsweise als „Neue Anrufe“.
2. Externe Anrufbeantworter geben kein Signal an parallel betriebene Geräte oder Nebenstellen einer TK-Anlage weiter. Nachrichten werden daher nur am AB selbst signalisiert.
3. Sprachboxen in Geräten wie DSL-Routern unterstützen teilweise MWI (Message Waiting Indicator). Sie signalisieren eine Nachricht per Anruf, ähnlich wie die virtuellen AB der Netzbetreiber. Andere schicken eine E-Mail und/oder SMS, wenn Nachrichten vorliegen.
Anrufbeantworter
Wie viele Smartphones oder Tablets können an einer Basisstation betrieben werden?
Maximal 4.

Welche Smartphones und Tablets unterstützt die App?
- Smartphones: iPhone 5, 5C, 5S, 6, 6+, 6S, 6S+ (ab iOS 8.0)
- Tablets: iPad 2./3./4. Generation, iPad Air, iPad mini (ab iOS 8.0)

Gibt es die App nur für iOS oder auch für Android?
Die Siedle App gibt es im ersten Schritt nur für das Betriebssystem iOS von Apple. Hier werden derzeit iPhones und iPads unterstützt. Gerade im Bereich der Gebäudekommunikation ist die Zuverlässigkeit eines Geräts von wesentlicher Bedeutung. Siedle sieht Apple-Produkte daher als das zuverlässigere System an. Wir beobachten den Markt, den Bedarf und die Nachfrage jedoch weiter und werden darauf reagieren.

Ist ein Internruf zur App möglich?
Ja. Ein Internruf von einem In-Home-Teilnehmer zu Scope erscheint automatisch auch auf der App. Internrufe von In-Home können somit angenommen werden. Ausgehende Internrufe von der App an einen anderen In-Home-Teilnehmer sind nicht möglich. Internrufe von oder zu einem DECT™-Mobilteil sind nicht möglich.

Gibt es die App auch für den Mobilfunk?
Die Siedle App für In-Home kann aktuell nur im lokalen WLAN betrieben werden. Die Erweiterung um Mobilfunkverbindungen folgt per Update zu einem späteren Zeitpunkt.

Wird der Türruf parallel auf dem Scope und auf den max. vier angeschlossenen Apps angezeigt?
Ja. Wenn der Türruf bei einem Smartphone oder Tablet angenommen wird, verschwindet der Türruf bei den anderen.

Wie erfolgt der Anschluss der Apps an den In-Home-Bus bzw. an Scope?
Die Anbindung der App erfolgt über die strukturierte Netzwerkverkabelung inkl. WLAN. Die Türstation schickt Audio- und Videosignale über die Scope-Basisstation sowohl an das DECT™-basierte Scope wie auch über WLAN an die Siedle App. Die Konfiguration jeder App erfolgt über die browserbasierte Administration. Dort werden die einzelnen Apps angemeldet.

Siedle App für In-Home
Wie groß ist die Funkreichweite von Scope und wie kann diese Reichweite durch Einsatz des Repeaters erhöht werden?
Die Reichweite entspricht der anderer DECT™-Telefone: Bis zu 300 m im Freien, bis zu 50 m im Gebäude. Dies kann jedoch vom Gebäude abhängig sein. Die Reichweite kann durch den Einsatz des speziellen Scope-Repeaters erweitert werden. Hier gelten die gleichen Werte wie oben. Der Repeater muss jedoch so platziert werden, dass sich der Empfangsbereich im sicheren Bereich befindet, d. h. sich die Empfangsbereiche jeweils überlappen. Mit dem Repeater kann der Empfangsbereich von max. zwei Mobilteilen vergrößert werden. Bis zu sechs Repeater können betrieben werden.

Ist der Repeater gleichzeitig auch WLAN-Repeater?
Nein. Bei dem speziellen Scope-Repeater handelt es sich ausschließlich um einen DECT™-Repeater, der Audio- und Videosignale überträgt.

Wo sollen Basisstation und Repeater sinnvoll platziert werden?
Die Basisstation und der Repeater sollten dort platziert werden, wo die DECT™-Funkverbindung am besten gewährleistet ist. Dies kann je nach vorliegender Situation jeweils unterschiedlich sein. Allgemeingültige Aussagen können daher nicht getroffen werden. Wichtig ist, dass sich die Empfangsbereiche von Basis und Repeater überlappen und die Gegebenheiten vor Ort abdecken.

Wie verhält es sich mit der Sicherheit (Verschlüsselung) bei der Verwendung eines Repeaters?
Bei DECT™ ist es üblich, dass im Repeatermodus die Verschlüsselung des Gesprächs nicht mehr aktiv ist. Bei Auslieferung von Siedle Scope ist der Repeatermodus daher zunächst ausgeschaltet. Die Verschlüsselung von Gesprächen ist somit aktiv. Bei Verwendung eines Repeaters muss der Repeatermodus aktiviert werden. Damit wird die Verschlüsselung ausgeschaltet. Die Authentifizierung, mit der nur registrierte Geräte in eine Verbindung kommen, bleibt auch im Repeatermodus erhalten.

Können Repeater anderer Hersteller verwendet werden?
Für die Übertragung des Videosignals gibt es keinen handelsüblichen Repeater. Der Einsatz des speziellen DECT™-Repeater DR 800 für Scope ist daher notwendig. Hinsichtlich der Audio-Übertragung können prinzipiell auch handelsübliche Repeater verwendet werden, die das GAP-Profil unterstützen. Siedle empfiehlt jedoch stets den Einsatz des eigenen Repeaters, da die Funktionalität fremder Geräte mit Scope nicht gewährleistet werden kann.

Repeater
Wie wird die browserbasierte Administration gestartet? Wie wird sie mit dem In-Home-Bus / Scope verknüpft?
Die browserbasierte Administration kann über einen gängigen Browser und die IP-Adresse der Basisstation aufgerufen werden. Die In-Home-Daten werden von der Bus-Programmier-Software als Datei entnommen und durch den Administrator im Browser bzw. in der Administrationsoberfläche manuell eingespielt.
Welcher Browser wird für die Administrationsoberfläche benötigt?
Internet Explorer ab Version 9, Firefox ab Version 12, Chrome ab Version 30, Safari ab Version 7 bzw. ab iOS 7 (bei iPhone/iPad).
Wie werden die In-Home-Daten via BPS in die browserbasierte Administration übertragen?
Die In-Home-Daten werden von der BPS als Datei entnommen und durch den Administrator im Browser bzw. in der Administrationsoberfläche manuell eingespielt. Dazu gibt es einen separaten Menüpunkt „In-Home-Einstellungen“. Der Administrator muss damit nicht wie in der Vergangenheit die 15 In-Home-Funktionen manuell bei jedem Mobilteil eintippen.
Administration
Wie erfolgen Updates?
Updates müssen manuell durch den Administrator oder Anwender ausgeführt werden. Die Updates erfolgen über die browserbasierte Administration. Sobald ein Update für Scope zur Verfügung steht, kann dieses auf der Siedle-Website heruntergeladen werden und in einem Dialogfenster der browserbasierten Administrationsoberfläche ausgewählt und ausgeführt werden.
Wie wird man als Nutzer auf neue Updates hingewiesen?
Derzeit erfolgt kein aktiver Hinweis auf ein mögliches Update an Endanwender. Updates können auf der Siedle-Website nachgelesen und heruntergeladen werden. Automatische Update-Hinweise können jedoch zu einem späteren Zeitpunkt integriert werden.
Wie erfolgen Software-Updates der browserbasierten Administration?
Updates der browserbasierten Administrationsoberfläche sind ebenfalls Bestandteil der Komplettupdates von Scope.
Updates
Wie wird der Eco-Modus eingestellt?
Der Eco-Modus wird am Mobilteil direkt ein- oder ausgeschaltet. Ein aktiver Eco-Modus wird durch eine grüne Feldstärkeanzeige signalisiert. Hierbei wird die Sendeleistung des jeweiligen Mobilteils in Abhängigkeit zur Entfernung zur Basisstation reduziert (dynamisches Verhalten).
Welche Einschränkungen bringt der Eco-Modus mit sich?
Durch die Reduzierung der Sendeleistung des Mobilteils kann sich die max. Reichweite verringern.
Eco-Modus
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