Universitätsklinikum Aarhus
Standort: Aarhus, Dänemark

Architektur:
C.F. Møller Danmark A/S, in Zusammenarbeit mit Cubo Arkitekter A/S
Elektroplanung:
El:Con, Aarhus, Dänemark

Im dänischen Aarhus entsteht eine der größten und modernsten Universitätskliniken Europas. Das IP-basierte Gebäudekommunikationssystem Siedle Access wird nicht nur der Größe des Projektes gerecht, es passt sich auch den individuellen Anforderungen an und garantiert ein Maximum an Flexibilität.
Das neue Universitätsklinikum in Aarhus ist das größte Krankenhausprojekt in der Geschichte Dänemarks und eines der größten Bauvorhaben in Europa. Nach seiner Fertigstellung im Jahr 2019 wird der Gebäudekomplex die Ausmaße einer Kleinstadt erreicht haben. Und wie eine Stadt wird die Klinikarchitektur auch organisiert sein – inklusive eigener Bezirke, Straßen und Plätze.

Bild: Ausschnitt des Architekturmodells.
Das Architekturbüro C.F. Møller gestaltete den Gebäudekomplex so, dass er flexibel auf zukünftige Anforderungen reagieren kann. Ein gewaltiges Vorhaben, das mit der Vernetzung von rund 2.000 Türen und Innenstationen, verteilt auf zahllose Gebäude mit einer Gesamtfläche von über 400.000 Quadratmetern, eine enorme Herausforderung an Zutrittskontrolle und Gebäudekommunikation darstellt.
Die Firma El:Con, die diesen Bereich im Rahmen des Projekts verantwortet, entschied sich für die Zusammenarbeit mit Siedle – und hier speziell für das System Siedle Access. Das IP-basierte Gebäudekommunikationssystem wird nicht nur der Größe des Projektes gerecht, es passt sich auch den individuellen Anforderungen an und garantiert ein Maximum an Flexibilität – außen wie innen.
„Eine Anforderung war, dass das System ‚lebendig‘ sein soll – mit der Fähigkeit, sich von Tag zu Tag verändern zu können“, so Ulrich Bech von Siedle Nordic. „Die Software ist modular aufgebaut, so dass man leicht weitere Funktionen ergänzen kann. Das System reagiert auf zukünftige Bedürfnisse und wird laufend entsprechend den neuesten Entwicklungen aktualisiert.“

Einfach ergänzen lässt sich auch das modular aufgebaute Gebäudekommunikationssystem Siedle Vario. Die abgebildete Anlage integriert Videokamera, Zustandsanzeige für barrierefreien Zutritt, Lautsprecher und Ruftasten. Über dem Codeschloss ganz unten ist ein Blindmodul platziert – so lassen sich weiter Funktionen bei Bedarf nachrüsten.
Siedle Access vernetzt sämtliche Türsprechanlagen und Zutrittskontrollen außerhalb, aber auch innerhalb der Gebäude – beispielsweise zwischen einzelnen Abteilungen oder Etagen oder in den Fahrstühlen. Das System steuert, wer zu welchem Bereich Zutritt erhält – und wer nicht.

„Mit Siedle Access ist beinahe alles möglich“, sagt Per Thomsen, Direktor bei Siedle Nordic. „Das System ist so flexibel, dass wir auch auf Sonderwünsche eingehen und individuelle Lösungen entwickeln können – passend zum jeweiligen Vorhaben des Kunden.“
Hohe Anforderungen an die Sicherheit: Die Anlagen der Designlinie Siedle Vario integrieren Videokameras, Zustandsanzeigen für barrierefreien Zutritt, Lautsprecher, Ruftasten und das Zutrittskontrollsystem eines spezialisierten Anbieters.

Alle Fotos: Klaas de Buysser.
© 2017 S. Siedle & Söhne OHG
Drucken
YouTube Google+ Twitter Facebook TOP