Joseph-Pschorr-Haus
Standort: München

Architektur: Kuehn Malvezzi, Berlin
Elektroplanung: Ingenieurbüro R. Wieder, Erding
Elektroinstallation: Claus Heinemann, Unterföhring

Das Joseph-Pschorr-Haus ist ein Hybrid, in seiner Typologie, aber auch hinsichtlich der Einbindung in das gewachsene Umfeld. Die Gebäudekommunikation korrespondiert mit den unterschiedlichen Fassadenkonzepten und nimmt die jeweilige Materialität auf. Funktionselemente in verschiedenen Bedienhöhen garantieren eine barrierefreie Bedienung.
Das Berliner Büro Kuehn Malvezzi plante ein Gebäude, dessen Höhen, Volumina und Fassaden auf die umgebenden, sehr unterschiedlichen städtebaulichen Situationen Bezug nehmen. Entstanden ist ein Hybrid aus Wohn- und Geschäftshaus, eine Weiterentwicklung von Stadthaus mit Mischnutzung und Warenhaus.

Anders als im klassischen Kaufhaus des vergangenen Jahrhunderts verbinden sich im Joseph-Pschorr-Haus drei voneinander unabhängige Einheiten zu einer durchgängigen Schaufensterfront. Jedes dieser Geschäftshäuser verfügt über einen eigenen Eingangsbereich, ebenso wie die Wohnungen im Obergeschoss, die Tiefgarage und die Warenannahme.
Die Gebäudekommunikation aus der Designlinie Siedle Classic geht individuell auf das jeweilige Fassadenkonzept und die unterschiedlichen Anforderungen an den Eingängen ein. Für die Kommunikation an der vorgehängten Bronze-Glas-Fassade lieferte Siedle Anlagen aus massivem, brüniertem Messing. Diese fügen sich flächenbündig in die Bronzeelemente der Legierung CuZn37, die in einem handwerklichen Verfahren brüniert und poliert wurden.

Die perfekte Integration ist das Ergebnis gut organisierter Prozesse im Vorfeld. Architekturbüro, Fassadenbauer und die Projektverantwortlichen von Siedle erarbeiteten in mehreren Baubesprechungen eine detaillierte Planung für die Einbindung der Kommunikationsanlagen.
Kommunikation nach Maß: Nicht an jedem Eingang werden Videokamera oder Ruftasten benötigt. Hier beschränkt sich die Kommunikation auf eine singuläre Zutrittskontrolle, die sich flächenbündig in die Fassade fügt.
Reduziert: Zutrittskontrolle aus der Designlinie Siedle Classic.
Für die Stahlbetonfassaden, an denen sich die Zugänge zur Warenannahme und den Wohnungen befinden, fertigte Siedle Anlagen aus massivem Aluminium. Eine Eloxierung in Naturfarbe (EV1) schützt das Leichtmetall vor Korrosion und verleiht ihm einen seidigen, changierenden Schimmer.
Wo sinnvoll, sind die Kommunikationsanlagen barrierefrei angelegt, mit einer Kombination aus Türlautsprecher und Rufdisplay in zwei unterschiedlichen Bedienhöhen. Über das Rufdisplay lässt sich der gewünschte Teilnehmer aus einer Teilnehmerliste wählen und per Tastendruck kontaktieren. Die Zutrittskontrolle darunter ist so platziert, dass sie sowohl aus stehender wie aus sitzender Position bedient werden kann.
Mit Videokamera, Rufdisplay und Zutrittskontrolle: Der Zugang zur Tiefgarage mit einer Kommunikations-Anlage aus gebürstetem Edelstahl.
Das Metallblech am Tiefgaragen-Eingang nimmt Bezug auf die unregelmäßig gefaltete Bronzefassade. Die Gebäudekommunikation fügt sich ästhetisch perfekt ein.
Barrierefreier Zugang: Auch die Kommunikationsanlagen am Eingangsbereich der Wohnungen sind barrierefrei bedienbar, mit Funktionselementen in verschiedenen Einbauhöhen.
Durchgängige Gestaltung bis in den Innenbereich: Die Zugänge zu den Wohnungen im Obergeschoss stattete Siedle ebenfalls mit Anlagen aus der Designlinie Siedle Classic aus, hier mit einer Oberfläche aus massivem, gebürstetem Edelstahl. Sie integrieren eine Videokamera, den Türlautsprecher und jeweils eine Ruftaste.
© 2017 S. Siedle & Söhne OHG
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