FAQ zu Siedle Secure

Secure Controller: Montage und Inbetriebnahme

Der Siedle Secure Controller ist für die Montage im Technikfeld eines Verteilers und die Aufputzmontage vorgesehen.

Ja, ein Adapter für die Hutschienenmontage ist im Lieferumfang des Siedle Secure Controllers enthalten.

Zur Demontage des Deckels

  1. die kleine Kreuzschlitzschraube an der Frontseite herausdrehen

  2. Deckel an der Seite leicht aufklappen, an der sich die Kreuzschlitzschraube befindet

  3. Deckel nach vorne abziehen

Die Montage des Deckels erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Um ein Zutrittskontrollsystem einzurichten, das vom Siedle Secure Controller gesteuert wird, werden lediglich ein handelsüblicher Computer und eine Internetverbindung benötigt. Die Inbetriebnahme erfolgt webbasiert; sämtliche Informationen zum Login sind in der Produktinformation enthalten.

Ja, Installation und Administration des Secure Controllers sind ausschließlich webbasiert. Wo der Rechner steht, mit dem gearbeitet wird, spielt keine Rolle. Er muss lediglich mit dem Secure Controller vernetzt sein. Die Person, die auf den Secure Controller zugreift, muss die entsprechenden Rechte („Rolle“) haben.

Alle Türen, die ein Secure Controller steuert, werden in seinem Wizard angelegt – also bis zu vier. Dies trifft auch zu, wenn mehrere Secure Controller vernetzt werden: Türen können nur in dem Wizard desjenigen Secure Controllers angelegt werden, der diese Türen steuert. Die Programmierung erfolgt webbasiert; für jeden Secure Controller muss dessen IP-Adresse angesteuert werden.

Die Inbetriebnahme unseres Secure Controllers kann ohne Anleitung und ohne weitgehende Fachkenntnisse programmiert werden: Der Wizard – ein integriertes Assistenzprogramm – führt in sechs einfachen Schritten durch die webbasierte Installation. Die Bedienoberfläche – auch für die weitere Administration (Nutzerverwaltung, Reporting usw.) – ist intuitiv gestaltet.

Selbstverständlich liegt jedem Secure Controller eine ausführliche Inbetriebnahmeanleitung bei, die auch als Download zur Verfügung steht.

Secure Controller: Verkabelung

Für die Ethernet-Stromversorgung (LAN) und den Netzwerkanschluss des Siedle Secure Controllers wird mindestens ein Cat-6-Netzwerkkabel benötigt.

 

Für den Anschluss der Busstränge muss ein J-Y(St)Y-Kabel verwendet werden. Der Schirm wird dabei am Siedle Secure Controller am Kabeleinlass aufgelegt.

Ja, die Klemmenbezeichnungen sind identisch (NO/COM/NC). Die Schaltkontakte sind mit einem weißen Rahmen auf der Leiterplatte optisch voneinander getrennt.

 

Secure Controller: Zeit- und Benutzermanagement

Ja, es können folgende Zeitprofile hinterlegt werden:

  • Für Türen: Hier kann etwa definiert werden, wann welche Tür dauerhaft geöffnet und der Zutritt zum Gebäude ohne Identifikationsmittel ermöglicht werden.

  • Für Benutzer: Bei diesen Profilen kann beispielsweise ein Zeitrahmen definiert werden, in dem ein Benutzer Zutritt zum Gebäude oder zu einem Gebäudeteil erhält.

Die Anzahl der Benutzer ist im Grunde unbegrenzt; nominal kann der Secure Controller bis zu 500.000 Benutzer verwalten.

Sämtliche Zugangsprofile und Nutzer können von jeder Person verwaltet werden, die eine entsprechende Zugangsberechtigung zum System hat – zum Beispiel Gebäudeeigentümer, Hausmeister, Mitarbeiter von Hausverwaltung und Personalabteilung oder der Fachhandwerker, der das System installiert hat. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; die webbasierte Bedienoberfläche ist intuitiv aufgebaut. Zudem steht eine ausführliche Inbetriebnahmeanleitung als Download zur Verfügung.

Wer auf welche Funktionalitäten Zugriff hat, kann im Secure Controller festgelegt werden. Dafür sind drei Berechtigungsstufen, sogenannte Rollen, vorgesehen, die beliebig vielen Personen zugewiesen werden können:

Facility:

Mit dieser Berechtigung können unter anderem Benutzer (Karten/Codes), Benutzergruppen und Wochenprogramme angelegt, gelöscht und geändert sowie das Reporting verfolgt werden. In der Regel wird diese Rolle Gebäudeeigentümern, Hausmeistern oder Mitarbeitern von Hausverwaltungen und Personalabteilungen zugewiesen.

Service:

Diese Rolle dient dem Inbetriebnehmer. Hier können zum Beispiel Lesegeräte am Eingang, Türen, Hausverwalter und Rollen eingestellt werden.

Root:

Diese Rolle ist dem Siedle-Werkservice vorbehalten.

 

Alle Benutzerdaten werden im sogenannten Master angelegt, der sich anschließend mit allen Slaves synchronisiert. Die Slaves legen die Informationen in ihren eigenen Speichern ab, so dass jeder Slave autark weiterarbeitet, falls der Master-Controller einmal ausfallen sollte.

Ja, das ist möglich: Steht das Lesegerät readID One zur Verfügung, kann der herrenlose Transponder mit dessen Hilfe komfortabel eingelesen und der Benutzer anhand der Liste des Systemverwalters ermittelt werden. Ohne readID One können die Transponderdaten mithilfe des Siedle Electronic-Key-Lesers ermittelt werden, dem zuvor die Funktion als Einlernleser zugewiesen wurde.

Wenn ein Passwort vergessen wurde, muss ein neues vergeben werden. Bitte wenden Sie sich an den Siedle Kundenservice und halten Sie die MAC-Adresse des Secure-Controllers bereit, die Sie auf dem Typenschild des Geräts finden.

Secure Controller: Funktion

Ja, das ist möglich. Aufgrund von Ausfallssicherheit und Spezifikation empfiehlt Siedle die Vernetzung mehrerer Secure Controller in Master-Slave-Topografie.

Denkbar ist auch eine I/O-Erweiterung mit dem entsprechenden Siedle-Modul, das über Siedle Engineering erhältlich ist. Diese Erweiterung sollte jedoch lediglich bei Aufzugsteuerungen verwendet werden.

Ja, das kann er. Hierfür ist gegebenenfalls ein Siedle I/O-Erweiterungsmodul notwendig, das über Siedle Engineering erhältlich ist.

Ja, auf jedem seiner beiden Bus-Stränge kann der Siedle Secure Controller je ein Protokoll bearbeiten. Zum Beispiel auf Strang A Siedle Vario-Bus und auf Strang B das Open Supervised Device Protocol (OSDP).

 

Der Secure Controller hat zwei Bus-Stränge, an denen je bis zu acht Module angeschlossen werden können – insgesamt also bis zu 16 Funktionsmodule.

Unser Netzgerät NG 706-30/33-… eignet sich für die Versorgung von zwei Secure Controllern.

Jeder Secure Controller hat vier Relais, die jeweils zwei Anschlüsse haben – etwa für Ausgangstaster und Türstatus. Somit hat jeder Secure Controller acht Eingänge und vier Ausgänge (Relais). Da in einem Zutrittskontrollsystem von Siedle bis zu 64 Secure Controller vernetzt werden können, sind insgesamt bis zu 512 Eingänge realisierbar (64 Controller à vier Relais à zwei Eingänge).

Ja, diese Kontaktbelastung entspricht der CE-Zertifizierung. Höhere Werte sind deshalb nicht möglich.

Ja, die Verwendung dieses Electronic-Key-Lesers (ELM 611-02) ist denkbar, z. B. wenn dieses Modul bereits in einer Anlage verbaut ist. Wir empfehlen jedoch den Einsatz des Electronic-Key-Lesers ELM 600, der die Mifare-Desfire-V2-Technologie bedient, den derzeit höchsten Sicherheitsstandard für die elektronische Identifikation. Für die Inbetriebnahme muss im Menü des Secure Controllers die Option ELM 600-0 ausgewählt werden.

Ja, das ist denkbar, muss aufgrund unterschiedlicher technischer Voraussetzungen im Einzelfall allerdings geprüft werden. Dies übernimmt unsere Auftragsabteilung gerne.

Sämtliche Informationen zu Systemaktualisierungen und den Download der Firmware stellen wir online auf der Produktseite des Secure Controllers bereit.

readID One: häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ja, das ist möglich: Der readID One wird vom Siedle-System als Tastatur erkannt. So können Transponderdaten in unsere Programmiersoftware (PRS) übertragen werden, die auch mit dem Eingangscontroller kompatibel ist.

Nein, das ist aus Gründen der Sicherheit und des Datenschutzes nicht möglich.

Ja, das ist möglich: Der herrenlose Transponder muss lediglich über das Lesefeld des readID One gezogen werden, um die Daten auszulesen. Diese können dann mit der entsprechenden Liste des Systemverwalters abgeglichen werden, um den Benutzer zu ermitteln.

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