Mehr als nur Gebäudetechnik

„Wir müssen bei den Menschen das Verständnis für komplexe Zusammenhänge wecken, damit sie nicht den Vereinfachern hinterherlaufen“.

Gabriele Siedle im Gespräch mit Anh-Linh Ngo

Diskurs und Nachwuchsförderung: ARCH+ features

Siedle Engagement für Architektur
Siedle Engagement für Architektur
Siedle Engagement für Architektur
Siedle Engagement für Architektur
Siedle Engagement für Architektur
Siedle Engagement für Architektur
Siedle Engagement für Architektur
Siedle Engagement für Architektur
Siedle Engagement für Architektur
Siedle Engagement für Architektur

Warum wir uns engagieren

Welchen Bedeutungswandel hat der Begriff des Eingangs, der Schwelle in den letzten Jahren erfahren? Welche Auswirkungen haben Megatrends wie Globalisierung und Digitalisierung auf Architektur und Gebäudetechnik? Inwieweit verschieben sich die Grenzen zwischen dem Öffentlichen und dem Privaten, zwischen virtueller und realer Welt? Wollen wir mehr Sicherheit – oder behalten wir lieber mehr Freiheit? Die Fragen, mit denen ein Hersteller von Gebäudekommunikation im 21. Jahrhundert konfrontiert ist, sind vielschichtiger denn je. Deshalb setzt Siedle sich mit diesen Fragen auseinander. Und fördert Organisationen und Formate, die sich mit diesen Themen beschäftigen.

„Nicht den Vereinfachern hinterherlaufen“

Gabriele Siedle im Gespräch mit Anh-Linh Ngo

Unternehmerin Gabriele Siedle im Dialog mit Anh-Linh Ngo, Chefredakteur und Mitherausgeber von ARCH+.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von ARCH+ features sprach Gabriele Siedle mit An-Linh Ngo über architektonische Impulse, gesellschaftspolitische Entwicklungen und die Bedeutung von wertebasiertem Handeln und Bildung in einer immer komplexeren Welt:

Download Interview

Siedle und ARCH+ features

Mit der Veranstaltungsreihe ARCH+ features präsentieren ARCH+ und Siedle eine innovative Generation von Architekten und Autoren, die sich in besonderer Weise mit dem zeitgenössischen Architekturgeschehen auseinandersetzen. Die Kooperation öffnet Siedle den Blick in die gegenwärtigen Produktionsbedingungen von Architektur und gibt wichtige Impulse für Innovationen. Das Familienunternehmen beschäftigt sich intensiv mit dem Übergang von außen nach innen und der Frage, wie sich die Bedeutung dieser Schwelle verändert.

Mehr über ARCH+ features

Vitra Design Museum

Siedle fördert die Ausstellung des Vitra Design Museums „Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“

Interaktiver Touchscreen

Im Inneren bilden fünf Video-Panels mit Touch-Display das neue Interface entsprechend ab. Ist jemand nicht zu Hause oder möchte nicht gestört werden, kann der Türruf auch im Gemeinschaftsbereich entgegengenommen werden.

Siedle fördert die Ausstellung des Vitra Design Museums „Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“

Gemeinschaftliches Wohnen

Siedle förderte die Ausstellung des Vitra Design Museums „Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“ und beteiligte sich aktiv daran. In einem angedeuteten Mehrgenerationenhaus mit Gemeinschaftsbereich ist eine Siedle-Anlage installiert. Das innovative Kommunikationskonzept ist eine Produktstudie. Siedle hat sie speziell für diesen Zweck entwickelt. 2018 hat der Rat für Formgebung die Studie mit dem renommierten German Innovation Award prämiert.

Siedle fördert die Ausstellung des Vitra Design Museums „Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“

Die Schwelle wird hybrid

Die neuen gemeinschaftlichen Wohnformen, die in der Ausstellung vorgestellt werden, stellen andere Ansprüche an die Türkommunikation als Ein- oder Mehrfamilienhäuser. Die Kommunikation im Gemeinschaftshaus unterscheidet nicht bloß zwischen „drinnen“ und „draußen“. Die Schwelle wird hybrid und verlangt nach einem Kommunikationskonzept, das auf die spezifischen Anforderungen von Gemeinschaftszonen eingeht.

Siedle fördert die Ausstellung des Vitra Design Museums „Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“

Innovatives Interface-Design

Für die von Ilka und Andreas Ruby sowie EM2N Architekten kuratierte Ausstellung hat Siedle eine Anwendung mit völlig neuem Interface-Design und innovativer Funktionalität entwickelt. Der prototypische, hochauflösende Monitor an der Tür zeigt eine intuitive Bedienoberfläche. Sie ist speziell für die Bedürfnisse des kollektiven Mehrgenerationenhauses entwickelt worden.

Siedle fördert die Ausstellung des Vitra Design Museums „Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“

Digitale Klingel

Die Bewohner sind mit Namen und Bildern sichtbar, ähnlich wie im Telefonverzeichnis eines Smartphones. Der Besucher kann entscheiden, ob er einen Privatbereich oder die Gemeinschaft anwählt – praktisch, wenn nur etwas abgegeben werden muss. Dabei zeigt das Interface visuell den aktuellen Status an. Und selbstverständlich wurde für das Mehrgenerationenhaus auch an den barrierefreien Zugang gedacht: eine Rollstuhlfahrer- sowie eine Braille-Taste machen es möglich.

Siedle fördert die Ausstellung des Vitra Design Museums „Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“

Interaktiver Touchscreen

Im Inneren bilden fünf Video-Panels mit Touch-Display das neue Interface entsprechend ab. Ist jemand nicht zu Hause oder möchte nicht gestört werden, kann der Türruf auch im Gemeinschaftsbereich entgegengenommen werden.

Siedle fördert die Ausstellung des Vitra Design Museums „Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“

Gemeinschaftliches Wohnen

Siedle förderte die Ausstellung des Vitra Design Museums „Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“ und beteiligte sich aktiv daran. In einem angedeuteten Mehrgenerationenhaus mit Gemeinschaftsbereich ist eine Siedle-Anlage installiert. Das innovative Kommunikationskonzept ist eine Produktstudie. Siedle hat sie speziell für diesen Zweck entwickelt. 2018 hat der Rat für Formgebung die Studie mit dem renommierten German Innovation Award prämiert.

Architekturmuseum München

Architekturmuseum München Paul Schneider-Esleben

Siedle als Förderer

Siedle hat die Erstellung der Filme unterstützt, initiierte gemeinsam mit dem Architekturmuseum eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Architektur und Oral History“ und lud zu mehreren exklusiven Führungen ein.

Francis Kéré: „Radically simple“

Francis Kéré: „Radically simple“

Siedle unterstützte die Ausstellung „Radically simple“ im Architekturmuseum der TU München. Sie bot einen umfassenden Überblick über Leben und Werk eines der interessantesten zeitgenössischen Architekten.

Francis Kéré im Architekturmuseum München

Sozial engagierte Architektur

Francis Kéré gehört zu den wichtigsten Vertretern einer sozial engagierten Architektur. Die kulturellen Prägungen seines Heimatlandes Burkina Faso und seine Erfahrungen aus Deutschland übersetzt er in eine neue Architektur, die ethische und ästhetische Prinzipien konsequent verbindet. Das macht ihn zu einem der außergewöhnlichsten Talente der gegenwärtigen Architektur und zu einem Vorbild für kommende Generationen.

Francis Kéré im Architekturmuseum München

Siedle als Förderer

„Ich freue mich sehr, wieder mit Siedle als Förderer zusammenzuarbeiten“, so Andres Lepik, Direktor des Architekturmuseums. „Die gemeinsamen Aktivitäten helfen, unsere Themen einem breiten Publikum zu vermitteln.“ Siedle förderte die Ausstellung, initiierte gemeinsam mit dem Architekturmuseum eine Diskussionsveranstaltung mit Francis Kéré und Chris Dercon und lud zu mehreren exklusiven Führungen ein.

Architekturmuseum München Paul Schneider-Esleben

Paul Schneider-Esleben

Paul Schneider-Esleben zählt zu den bedeutendsten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts. Anlässlich seines 100. Geburtstages widmete das Architekturmuseum der TU München seinem Schaffen eine große Retrospektive, in der die gesamte Bandbreite seines Werkes vorgestellt wurde. Neben prominenten Großprojekten wie dem Mannesmann-Hochhaus in Düsseldorf oder dem Flughafen Köln-Bonn konnten die Besucher auch weniger bekannte Entwürfe sowie Aquarelle und Möbel- und Schmuckdesign kennenlernen.

Architekturmuseum München Paul Schneider-Esleben

Innovativer Ansatz

Im Rahmen der Ausstellung präsentierte das Architekturmuseum einen innovativen Ansatz in der Architekturgeschichte: Interviews mit Zeitzeugen und Weggefährten von Paul Schneider-Esleben sowie heutigen Nutzern seiner Bauten eröffnen einen neuen Zugang zu Person und Werk. Die filmisch dokumentierten Interviews wurden in der Ausstellung erstmals vorgeführt. Sie bilden den Grundstock für eine künftige Sammlung des Architekturmuseums.

Architektur und Oral History

Das Architekturmuseum präsentierte die Filme im Rahmen einer Expertendiskussion zum Thema „Architektur und Oral History“. Welches Potenzial hat dieser Ansatz? Welche neuen Erkenntnisse kann er zur Architekturgeschichte beisteuern?

Über diese und weitere Fragen diskutierten Direktor Andres Lepik und Kuratorin Regine Heß vom Architekturmuseum der TU München mit Oliver Elser, Kurator des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt am Main, und Filmemacher Gereon Wetzel.

Architekturmuseum München Paul Schneider-Esleben

Siedle als Förderer

Siedle hat die Erstellung der Filme unterstützt, initiierte gemeinsam mit dem Architekturmuseum eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Architektur und Oral History“ und lud zu mehreren exklusiven Führungen ein.

Francis Kéré: „Radically simple“

Francis Kéré: „Radically simple“

Siedle unterstützte die Ausstellung „Radically simple“ im Architekturmuseum der TU München. Sie bot einen umfassenden Überblick über Leben und Werk eines der interessantesten zeitgenössischen Architekten.

Bauhaus-Universität

Till Boettger, Professur Entwerfen und Raumgestaltung, und Peter Strobel, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Siedle

Jede Schwelle ist Kommunikation

Ein erstes Fazit ist: Jede Schwelle ist Kommunikation. Nicht erst durch eingebaute Technik, sondern durch ihre pure Existenz. Sie gibt vielfältige Signale, sie kann einladend sein oder abweisend, sie öffnet sich und das Gebäude, oder sie verschließt es. Das alles tut sie, ob wir es wollen, planen und gestalten oder nicht. Wir tun gut daran, die Sprache, die ein Eingang spricht, bewusst zu wählen.

Im Bild: Till Boettger, Professur Entwerfen und Raumgestaltung, und Peter Strobel, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Siedle.

Foto: David von Becker

Bauhaus-Universität

Schwellenräume

Was geschieht, wenn wir ein Gebäude betreten oder verlassen? Was erlebt der Mensch dabei, welche Rolle spielt die Architektur, welchen Einfluss hat die Technik? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Studenten der Bauhaus-Universität Weimar in Kooperation mit Siedle. Die Ergebnisse präsentiert das nun vorliegende Buch „Schwellenräume“.

Das Modell zeigt einen der studentischen Entwürfe: Der Welcomebooth von Christian Müller reagiert auf die heutigen Bedürfnisse an Individualität, Kommunikation und Sicherheit. Foto: Tobias Adam

Bauhaus-Universität

Schwellenräume als Seminarthema

Die Architektur-Fakultät der Bauhaus-Universität in Weimar widmete dem Thema „Schwellenräume“ ein Seminar im Masterstudiengang. Darin untersuchten 25 angehende Architekten komplexe Fragen zur Schwelle:

Was ist eine architektonische Schwelle?Wie kann ein Schwellenraum definiert werden?Welche Aufgabe übernimmt der Schwellenraum beim Erschließen und Erleben von Architekturen?

Die Studenten analysierten zunächst reale Architekturen und entwarfen dann eigene Modelle für Schwellenräume. Siedle initiierte die Veranstaltung, gab Einblick in die Entwicklung und Produktion von Systemen für die Gebäudekommunikation und setzte sich mit den Entwürfen auseinander.

Foto: David von Becker.

Bauhaus-Universität, Schwellenraum von Ekaterina Galinka

Der Raum als Zugang

Der Schwellenraum von Ekaterina Galinka stellt einen inszenierten Zugang zu einem würfelartigen Ausstellungsraum bereit. Schlitze in der Außenwand bringen rhythmisch Licht ins Innere. Verstärkt wird dieser Effekt durch Verengungen; durch Modifikationen der Rauminnenseiten und der Decke: Es entsteht ein stufenartiger, trichterförmiger Raum.

Foto: Tobias Adam

Till Boettger, Professur Entwerfen und Raumgestaltung, und Peter Strobel, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Siedle

Jede Schwelle ist Kommunikation

Ein erstes Fazit ist: Jede Schwelle ist Kommunikation. Nicht erst durch eingebaute Technik, sondern durch ihre pure Existenz. Sie gibt vielfältige Signale, sie kann einladend sein oder abweisend, sie öffnet sich und das Gebäude, oder sie verschließt es. Das alles tut sie, ob wir es wollen, planen und gestalten oder nicht. Wir tun gut daran, die Sprache, die ein Eingang spricht, bewusst zu wählen.

Im Bild: Till Boettger, Professur Entwerfen und Raumgestaltung, und Peter Strobel, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Siedle.

Foto: David von Becker

Bauhaus-Universität

Schwellenräume

Was geschieht, wenn wir ein Gebäude betreten oder verlassen? Was erlebt der Mensch dabei, welche Rolle spielt die Architektur, welchen Einfluss hat die Technik? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Studenten der Bauhaus-Universität Weimar in Kooperation mit Siedle. Die Ergebnisse präsentiert das nun vorliegende Buch „Schwellenräume“.

Das Modell zeigt einen der studentischen Entwürfe: Der Welcomebooth von Christian Müller reagiert auf die heutigen Bedürfnisse an Individualität, Kommunikation und Sicherheit. Foto: Tobias Adam